Eingewöhnung in den Kindergarten: Ein positiver Einstieg ist wichtig. Wir nehmen uns Zeit und tauschen uns regelmäßig mit den Eltern aus.>

Eingewöhnung

Evangelische     
Kindertagesstätte  
Heinrich-Naumann- Weg 6 / Schulstr. 11
35102 Lohra 
Tel.: 06462/8501

Öffnungszeiten:
7.30 bis 16.30
bzw. 17.00 Uhr

Stufenweiser Einstieg in den neuen Lebensabschnitt

Mit dem Eintritt in den Kindergarten beginnt für Eltern und Kinder ein neuer Lebensabschnitt. Häufig ist dies die erste große Trennung vom Elternhaus.

Ein gelungener Einstieg in die Kindergartenzeit legt eine positive Basis für die gemeinsame Kindergartenzeit und darüber hinaus.

Warum ist eine gute Eingewöhnung so wichtig?

  • Sie gewährleistet, dass alle Beteiligten (Eltern, Kind, Erzieherinnen) ein vertrauensvolles Verhältnis aufbauen, in dem sich alle wohl und angenommen fühlen.
  • Der positive Einstieg in die KiTa trägt zu einer erfolgreichen Bewältigung von weiteren Lebensveränderungen bei (Abschied, Schule, veränderte Familiensituationen)
  • Die Gruppe lernt das neue Kind kennen, akzeptieren und integrieren.
  • Erforderlich dafür ist eine intensive Kooperation von Eltern und Erzieherinnen. Dabei stimmen wir gemeinsam den Ablauf auf die individuellen Bedürfnisse der Familie ab.

Wie findet die Eingewöhnung eines Kindes in unserer KiTa statt?

  • Bei der Anmeldung des Kindes haben die Eltern die Möglichkeit, unsere KiTa zu besichtigen und Fragen zu stellen. Sie erhalten eine Kurzkonzeption und unsere Waldkonzeption als Informationsmaterial der Einrichtung.
  • Vor der Neuaufnahme findet mit den Eltern ein Elternabend oder ein Einzelgespräch statt.
  • Vor dem ersten offiziellen Kindergartentag laden wir zum gegenseitigem Kennenlernen ein (Schnuppertag). Die Eltern begleiten ihr Kind diesem Tag in die KiTa.
  • Am ersten Kindergartentag des Kindes verabreden wir mit der Familie eine individuelle, stufenweise Eingewöhnung. An den ersten Kita – Tagen des neuen Kindes nehmen wir uns besonders viel Zeit für Hilfestellungen und Eingewöhnung. Gruppenaktivitäten wie Spiele, Lieder und Geschichten unterstützen den Einstieg der neuen Kinder. Besonders in der Eingewöhnungsphase ist es förderlich, wenn Eltern und Erzieherinnen einen intensiven Austausch pflegen. Für kleinere Anliegen und Absprachen nehmen wir uns gerne während eines kurzen Gespräches bei der Übergabe des Kindes Zeit.

Goldfische (U3-Gruppe)

Bei den Kleinsten ab 10 Monaten gilt: Die Dauer der Eingewöhnungsphase ist von Kind zu Kind individuell und kann zwischen 6 Tagen oder 2 bis 3 Wochen dauern. Mutter oder Vater sind die empfohlenen Tage dabei, bis ihr Kind eine bindungsähnliche Beziehung aufgebaut hat und als Basis akzeptiert.

Die Trennungszeit wird langsam ausgedehnt. Dabei berücksichtigen wir die individuelle Familiensituation  und unsere eigene Einschätzung.

Die Eingewöhnung ist erst dann abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als „sichere Basis“ akzeptiert und sich von ihr trösten lässt. Das Kind entdeckt nun seine Gruppe. Es findet Spielmaterialien und neue Wegbegleiter als Freunde. Die Vertrauensebene zu Erzieherin festigt sich und stabilisiert sich. Der Tagesablauf wird vertraut.

Die Bezugsperson verlässt die Einrichtung, ist aber jederzeit erreichbar.

Erst ab frühstens der 4. Woche kann das Kind in der Einrichtung schlafen.

Gespräche sind wichtig

Während der ersten Wochen vereinbaren wir ein Aufnahmegespräch mit den Eltern. Offene Fragen können geklärt werden, Eltern und Erzieherinnen lernen sich besser kennen. Dieses Gespräch führen wir aus pädagogischen Gründen gerne im häuslichen Umfeld des Kindes. Die Erzieherinnen stimmen dafür einen Termin mit der Familie des Kindes ab.

Während der Einstiegsphase kann es hilfreich sein, wenn die Kinder ein Kuscheltier oder ein Lieblingsspielzeug von zu Hause mitbringen.